Grußworte

Bürgermeister Martin Fritz

Forum der Generationen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nach vielen Jahren des Überlegens, Diskutierens, Planens und Bauens ist es endlich so weit: Das „Forum der Generationen“ ist fertiggestellt und kann Anfang September in Betrieb gehen. Mit diesem Projekt beschreitet die Gemeinde Großbettlingen Neuland. Zum einen können die vielfältigen bereits bestehenden Angebote an einem zentralen Ort der Begegnung zusammengeführt und vernetzt werden; zum anderen sind die Voraussetzungen geschaffen, damit im bürgerschaftlichen Engagement viel Neues ent­stehen kann. Die Gemeinde Großbettlingen ist nunmehr bestens für die Herausforde­rungen, die durch die demographische Entwicklung und den gesellschaftlichen Wandel unserer Zeit auf die Gemeinde zukommen werden, gerüstet. Damit können bei uns die Ziele des Landesprogramms „Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg“ in die Tat umgesetzt werden.

Mit dem Forum der Generationen stehen neue Räumlichkeiten, die mit dem Umbau des aqua forums entstanden sind, und bestehende Räumlichkeiten des sport forums, die bislang nicht oder nur sehr wenig genutzt werden, zur Verfügung. Sämtliche Räume sind multifunktional ausgestattet. Ergänzt wird das Forum der Generationen mit einem Bewegungsparcours, der für alle, egal ob groß oder klein, Möglichkeiten der sportli­chen Betätigung bietet.

Herzstück werden ein Info Point und ein Generationen Cafe sein. Beide dienen als Anlaufstelle und als Ort der Begegnung zwischen allen Generationen. Über allem steht das bürgerschaftliche Engagement. Mit dem Forum der Generationen wird eine Frei­willigenbörse geschaffen, in die Jede und Jeder eigene Ideen einbringen kann. Zwei engagierte Mitarbeiter am Info-Point stehen Ihnen dafür zur Verfügung.

Mit der inhaltlichen Konzeption des Forums der Generationen ist es gelungen, Zu­schüsse aus dem Programm Soziale Stadt des Wirtschaftsministeriums Baden-Würt­temberg, Ausgleichstockmittel und Spenden zusammen in Höhe von 1.2000.000 Mio. Euro zu erhalten. Weiter wurden nichtinvestive Städtebaufördermittel in Höhe von 100.000 Euro und weitere 30.000 Euro, die im Rahmen der Ehrenamtsstrategie des Landes vom Sozialministerium zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements ausge­lobt wurden, bewilligt.

Ich bedanke mich bei allen, die das Projekt zum Teil schon von Anfang an begleitet und viel Energie eingebracht haben, damit das Konzept „Forum der Generationen“ gelingen kann. Wie eingangs erwähnt, die Gemeinde Großbettlingen betritt mit diesem Projekt Neuland. Wir alle sind zuversichtlich, dass sich für die Bürgerschaft alles so, wie im Gemeinderat, in der Gemeindeverwaltung, in den Arbeitsgruppen und Teams geplant, entwickeln wird.

Schon heute rufe ich Sie auf, werden Sie Teil des Projekts „Forum der Generationen“. Sie sind herzlich dazu eingeladen.

Ihr

Martin Fritz
Bürgermeister

Landrat Heinz Eininger

Forum der Generationen

Liebe Großbettlingerinnen und Großbettlinger,

mit dem Forum der Generationen gibt die Gemeinde eine visionäre Antwort auf den demographischen Wandel. Nicht die Abgrenzung, sondern das Miteinander stärkt den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft. Völlig zu Recht ist die Gemeinde im Wettbewerb „Leuchtturm der Bürgerbeteiligung“ ausgezeichnet worden – setzt sie doch konse­quent auf bürgerschaftliches Engagement.

Das angestrebte Konzept, generationsübergreifend Begegnungen an einem Ort zu ermöglichen, ist überzeugend. Chöre und Orchester, Ballett, Tanzen, Angebote für Jung und Alt und vor allem auch die altersunabhängige Gesundheitsförderung sind rich­tungsweisend, wenn es darum geht, Eigenverantwortung und Selbstbestimmung bis ins hohe Alter zu entwickeln. Mit dem Kreisjugendring, der Volkshochschule und den örtlichen Vereinen sind die Akteure benannt, die die Räume schnell mit Leben füllen.

Ich bin mir sicher, dass die Möglichkeiten, die das Forum der Generationen bietet, intensiv genutzt werden. Ich lade Sie alle ein, sich selbst mit Ihren Erfahrungen, Ihrem Wissen und Ihrer Kreativität in dieses neue Zentrum einzubringen. Die Vielseitigkeit, das Miteinander der unterschiedlichen Akteure und Ihr Potential sind das, was eine interessante Gemeindeentwicklung ausmachen.

Mit dem Forum der Generationen verfügt Großbettlingen über hervorragende Rahmenbedingungen, zu denen ich sehr herzlich gratuliere.

Ihr

Heinz Eininger
Landrat

Architekt Karl-Heinz Single

Forum der Generationen

Vom Aquaforum zum Forum der Generationen…

Es braucht schon einiges an Fantasie sich vorzustellen, dass sich aus einem Hallenbad ein Forum der Generationen entwickeln kann. Heute können wir feststellen, dass dies umstandslos gelungen ist. Die initiale Idee der Gemeindeverwaltung für diese Nutzung wurde in einem offenen und stetigen Dialog mit der Verwaltung, dem Gemeinderat und der Bürgerschaft weiter verfeinert und konkretisiert. Ohne wesentliche Eingriffe in die Gebäudehülle ist es gelungen, Räume zu schaffen, welche das Forum der Gene­rationen ausmachen. Über das gemeinsame Foyer mit dem sport forum werden alle Bereiche erschlossen.
Das Herzstück im Erdgeschoss bildet der vielfältig nutzbare und wunderbar orientierte große Saal. Die Jugend erhält ihren Platz ihrer Bedeutung entsprechend ganz vorne. Die Räume für die offene Jugendarbeit lassen sich zum Foyer öffnen und haben darü­ber hinaus direkten Anschluss an den Garten mit den schönen Schattenbäumen.

Im Untergeschoss spielt die Musik … Räume für die musikalische Früherziehung, Übungszellen für den Einzelunterricht und der große Probensaal für die Orchester­gruppen werden über eine großzügige und gut belichtete, in den Luftraum eingestellte Treppe erschlossen. Dadurch gelingt die visuelle und attraktive Anbindung an das Foyer und es kommt keine Kelleratmosphäre auf. Ein Aufzug schafft die notwendige Barrierefreiheit und ermöglicht die einfache Andienung der Lagerräume für die jeweili­gen Vereine.

Das gemeinsame Foyer wird funktionell aufgewertet, indem der Generationentreff mit Tages Café, die Speisenversorgung der schulischen Ganztagesbetreuung sowie die administrative Leitung und Betreuung des gesamten Forums hier eingerichtet werden.
Im Außenbereich bietet ein unmittelbar angeschlossener Bewegungsparcours mit Finnenbahn die Möglichkeit der sportlichen Betätigung für alle Altersgruppen.
Die baulichen Rahmenbedingungen wurden von April 2016 bis Juli 2017 umgesetzt. Die Gesamtkosten liegen bei ca. 3,00 Mio. EUR. Das vorgegebene finanzielle Budget wurde eingehalten.

Wir bedanken uns bei der Gemeindeverwaltung, dem Gemeinderat für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie bei allen Behörden, Ingenieuren, Landschafts-und Gartenarchitekten sowie bei den Firmen, die zum Gelingen dieses Vorhabens beigetragen haben.
Wir hoffen und wünschen, dass das Gebäude den Rahmen bietet, das Gemeindeleben zu beleben, zu stärken und zu bereichern sowie das Miteinander und Verständnis der Generationen füreinander zu fördern.

K.-H. Single
weinbrenner.single.arabzadeh.
architektenwerkgemeinschaft